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Binomialvert. mit vari. n (höchst.) (ohne Anwend.)
Beispiel:
Bei einem Zufallsexperiment beträgt die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer p=0,15.Wie oft darf man das Zufallsexperiment höchstens wiederholen (oder wie groß darf die Stichprobe sein), um mit mind. 80% Wahrscheinlichkeit, höchstens 29 Treffer zu erzielen ?
| n | P(X≤k) |
|---|---|
| ... | ... |
| 170 | 0.8068 |
| 171 | 0.7975 |
| 172 | 0.788 |
| 173 | 0.7784 |
| 174 | 0.7685 |
| 175 | 0.7584 |
| 176 | 0.7481 |
| 177 | 0.7376 |
| 178 | 0.727 |
| 179 | 0.7162 |
| 180 | 0.7052 |
| 181 | 0.6941 |
| 182 | 0.6829 |
| 183 | 0.6715 |
| 184 | 0.66 |
| 185 | 0.6484 |
| 186 | 0.6367 |
| 187 | 0.625 |
| 188 | 0.6132 |
| 189 | 0.6013 |
| 190 | 0.5893 |
| 191 | 0.5774 |
| 192 | 0.5654 |
| 193 | 0.5533 |
| ... | ... |
Die Zufallsgröße X gibt die Anzahl der Treffer an und ist im Idealfall binomialverteilt mit p = 0.15 und variablem n.
Es muss gelten: ≥ 0.8
Jetzt müssen wir eben so lange mit verschiedenen Werten von n probieren, bis diese Gleichung erstmals erfüllt wird:
Dabei stellt sich nun natürlich die Frage, mit welchem Wert für n wir dabei beginnen. Im Normalfall enden 15% der Versuche mit einem Treffer. Also müssten dann doch bei ≈ 193 Versuchen auch ungefähr 29 (≈0.15⋅193) Treffer auftreten.
Wir berechnen also mit unserem ersten n=193:
≈ 0.5533
(TI-Befehl: Binomialcdf ...)
Je nachdem, wie weit nun dieser Wert noch von den gesuchten 0.8 entfernt ist, erhöhen bzw. verkleinern wir das n eben in größeren oder kleineren Schrittweiten.
Dies wiederholen wir solange, bis wir zwei aufeinanderfolgende Werte von n gefunden haben, bei denen die 0.8 überschritten wird.
Aus der Werte-Tabelle (siehe links) erkennt man dann, dass letztmals bei n=170 die gesuchte Wahrscheinlichkeit über 80% ist.
Binomialvert. mit vari. n (mind) (ohne Anwend.)
Beispiel:
Bei einem Zufallsexperiment beträgt die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer p=0,6.Wie oft muss man das Zufallsexperiment mindestens wiederholen (oder wie groß muss die Stichprobe sein), um mit mind. 60% Wahrscheinlichkeit, mindestens 21 Treffer zu erzielen ?
| n | P(X≤k) |
|---|---|
| ... | ... |
| 35 | 0.4272 |
| 36 | 0.3507 |
| ... | ... |
Die Zufallsgröße X gibt die Anzahl der Treffer an und ist im Idealfall binomialverteilt mit p = 0.6 und variablem n.
Es muss gelten: ≥ 0.6
Weil man ja aber nicht in den WTR eingeben kann, müssen wir diese Wahrscheinlichkeit über die Gegenwahrscheinlichkeit berechnen:
= 1 - ≥ 0.6 |+ - 0.6
0.4 ≥ oder ≤ 0.4
Jetzt müssen wir eben so lange mit verschiedenen Werten von n probieren, bis diese Gleichung erstmals erfüllt wird:
Dabei stellt sich nun natürlich die Frage, mit welchem Wert für n wir dabei beginnen. Im Normalfall enden 60% der Versuche mit einem Treffer. Also müssten dann doch bei ≈ 35 Versuchen auch ungefähr 21 (≈0.6⋅35) Treffer auftreten.
Wir berechnen also mit unserem ersten n=35:
≈ 0.4272
(TI-Befehl: Binomialcdf ...)
Je nachdem, wie weit nun dieser Wert noch von den gesuchten 0.4 entfernt ist, erhöhen bzw. verkleinern wir das n eben in größeren oder kleineren Schrittweiten.
Dies wiederholen wir solange, bis wir zwei aufeinanderfolgende Werte von n gefunden haben, bei denen die 0.4 überschritten wird.
Aus der Werte-Tabelle (siehe links) erkennt man dann, dass erstmals bei n=36 die gesuchte Wahrscheinlichkeit unter 0.4 ist.
n muss also mindestens 36 sein, damit ≤ 0.4 oder eben ≥ 0.6 gilt.
Binomialvert. mit vari. n (höchst.) (ohne Anwend.)
Beispiel:
Bei einem Zufallsexperiment beträgt die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer p=0,15.Wie oft darf man das Zufallsexperiment höchstens wiederholen (oder wie groß darf die Stichprobe sein), um mit mind. 80% Wahrscheinlichkeit, höchstens 39 Treffer zu erzielen ?
| n | P(X≤k) |
|---|---|
| ... | ... |
| 233 | 0.8 |
| 234 | 0.792 |
| 235 | 0.7838 |
| 236 | 0.7754 |
| 237 | 0.767 |
| 238 | 0.7583 |
| 239 | 0.7495 |
| 240 | 0.7406 |
| 241 | 0.7316 |
| 242 | 0.7224 |
| 243 | 0.7131 |
| 244 | 0.7037 |
| 245 | 0.6942 |
| 246 | 0.6845 |
| 247 | 0.6748 |
| 248 | 0.665 |
| 249 | 0.6551 |
| 250 | 0.6451 |
| 251 | 0.6351 |
| 252 | 0.625 |
| 253 | 0.6148 |
| 254 | 0.6046 |
| 255 | 0.5943 |
| 256 | 0.584 |
| 257 | 0.5737 |
| 258 | 0.5633 |
| 259 | 0.553 |
| 260 | 0.5426 |
| ... | ... |
Die Zufallsgröße X gibt die Anzahl der Treffer an und ist im Idealfall binomialverteilt mit p = 0.15 und variablem n.
Es muss gelten: ≥ 0.8
Jetzt müssen wir eben so lange mit verschiedenen Werten von n probieren, bis diese Gleichung erstmals erfüllt wird:
Dabei stellt sich nun natürlich die Frage, mit welchem Wert für n wir dabei beginnen. Im Normalfall enden 15% der Versuche mit einem Treffer. Also müssten dann doch bei ≈ 260 Versuchen auch ungefähr 39 (≈0.15⋅260) Treffer auftreten.
Wir berechnen also mit unserem ersten n=260:
≈ 0.5426
(TI-Befehl: Binomialcdf ...)
Je nachdem, wie weit nun dieser Wert noch von den gesuchten 0.8 entfernt ist, erhöhen bzw. verkleinern wir das n eben in größeren oder kleineren Schrittweiten.
Dies wiederholen wir solange, bis wir zwei aufeinanderfolgende Werte von n gefunden haben, bei denen die 0.8 überschritten wird.
Aus der Werte-Tabelle (siehe links) erkennt man dann, dass letztmals bei n=233 die gesuchte Wahrscheinlichkeit über 80% ist.
